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Säule 3a Maximalbetrag 2024: Beträge, Regeln & Tipps

Freddie Jack Davies Howard • 2026-05-08 • Gepruft von Daniel Becker

Jeder, der in der Schweiz arbeitet, steht irgendwann vor der Frage: Wie viel kann ich dieses Jahr in die Säule 3a einzahlen? Die Antwort für 2024 lautet für die meisten Angestellten CHF 7’056 – exakt der gleiche Betrag wie 2023. Aber für Selbstständige und Verheiratete gelten andere Regeln, und wer zu viel einzahlt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unser Leitfaden zeigt die konkreten Beträge, die Fallstricke und die Perspektive bis 2026.

Maximalbetrag 2024 mit Pensionskasse: CHF 7’056 ·
Maximalbetrag 2024 für Selbstständige: CHF 35’280 ·
Änderung zu 2023: unverändert ·
Maximalbetrag 2026 (Prognose): CHF 7’258 ·
Maximalbetrag 2022: CHF 6’883

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Maximalbetrag 2025 (noch keine offizielle Angabe)
  • Beträge ab 2027 ungewiss
  • Genaue Behandlung von Ehepaaren je nach Kanton unterschiedlich
  • Entwicklung der BVG-Eintrittsschwelle nach 2024
  • Steuerliche Auswirkungen für Grenzgänger
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Beträge zusammen.

Kategorie Wert
Maximalbetrag 2024 mit Pensionskasse CHF 7’056
Maximalbetrag 2024 für Selbstständige CHF 35’280
Änderung zu 2023 Keine
Maximalbetrag 2026 (mit PK) CHF 7’258
Maximalbetrag 2022 CHF 6’883

Wie viel kann ich in die Säule 3a einzahlen 2024?

Maximalbetrag für Angestellte mit Pensionskasse

Der Haken

Der Maximalbetrag bleibt stabil – aber nur für Angestellte mit Pensionskasse. Selbstständige und Nichterwerbstätige müssen mit ganz anderen Grössen rechnen.

Maximalbetrag für Selbstständige

  • Selbstständige ohne Pensionskasse dürfen 2024 maximal CHF 35’280 oder 20% des Nettoerwerbseinkommens einzahlen, je nachdem, welcher Betrag tiefer ist (Raiffeisen (Schweizer Bank)).
  • Bei einem Wechsel von der Anstellung zur Selbstständigkeit im selben Jahr können beide Maximalbeträge kombiniert werden – maximal CHF 36’288 gesamt (UBS (Grossbank)).

Maximalbetrag für Verheiratete

  • Ehepaare können unabhängig voneinander in die Säule 3a einzahlen, sofern beide AHV-pflichtiges Einkommen haben (Grant Thornton).
  • Der Betrag gilt pro Person, nicht pro Haushalt. Ein Ehepaar mit zwei Einkommen kann also zusammen bis zu CHF 14’112 einzahlen (2 × CHF 7’056).
  • Die BVG-Eintrittsschwelle liegt 2024 bei CHF 22’050 Jahreseinkommen (FinanzFabio (Finanzblog)).

Die Implikation: Verheiratete mit zwei Einkommen verschenken oft Steuervorteile, wenn sie den Maximalbetrag nicht voll ausschöpfen. Der doppelte Abzug ist planbar und lohnenswert.

Angestellte mit Pensionskasse sollten den Betrag von CHF 7’056 nicht überschreiten, Selbstständige ohne PK den höheren Betrag von CHF 35’280 nutzen. Verheiratete mit zwei Einkommen können gemeinsam bis zu CHF 14’112 einzahlen.

Was passiert, wenn ich zu viel in die Säule 3a einzahle?

Folgen einer Überzahlung

  • Überzahlungen über den Maximalbetrag sind nicht steuerlich abzugsfähig (VIAC).
  • Die Vorsorgeeinrichtung kann die Rückzahlung des zu viel eingezahlten Betrags verlangen.
  • Bei Unterlassung drohen steuerliche Sanktionen (Grant Thornton).

Korrekturmöglichkeiten

  1. Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Vorsorgeeinrichtung umgehend.
  2. Stellen Sie einen schriftlichen Rückforderungsantrag.
  3. Lassen Sie sich den korrigierten Einzahlungsbetrag bestätigen.
  4. Passen Sie Ihre Einzahlungen für das laufende Jahr an.
Was zu beachten ist

Eine Überzahlung lässt sich in der Regel rückgängig machen, aber nur innerhalb der gesetzlichen Frist. Wer zu lange wartet, verliert den Steuerabzug und riskiert Nachzahlungen.

Steuerliche Behandlung

  • Einzahlungen müssen durch Bescheinigungen nachgewiesen werden (Grant Thornton).
  • Nur der korrekte Maximalbetrag wird steuerlich anerkannt. Überschüssige Beträge werden nicht berücksichtigt.

Der Trade-off: Genauigkeit bei der Einzahlung schützt vor Ärger. Einmal zu viel eingezahlt, ist die Korrektur aufwendig – aber möglich.

Überzahlungen sind nicht abzugsfähig und müssen korrigiert werden. Die Vorsorgeeinrichtung kann die Rückzahlung verlangen, bei Fristversäumnis drohen Sanktionen.

Wie hoch ist der maximale Betrag der Säule 3a für 2026 und welche Änderungen gibt es?

Maximalbetrag 2026: CHF 7’258

  • Für Personen mit Pensionskasse steigt der Maximalbetrag 2026 auf CHF 7’258 (BKB (Kantonalbank)).
  • Für Selbstständige ohne Pensionskasse beträgt der Betrag dann CHF 36’288 (BKB).
  • Die Erhöhung resultiert aus der Teuerungsanpassung des BVG-Maximums.

Vergleich mit den Vorjahren

Vier Jahre, ein Muster: Der Maximalbetrag steigt nur in Jahren mit Teuerungsausgleich.

Jahr Mit PK Ohne PK (Selbstständige)
2022 CHF 6’883 CHF 34’416
2023 CHF 7’056 CHF 35’280
2024 CHF 7’056 CHF 35’280
2026 CHF 7’258 CHF 36’288

Gründe für die Erhöhung

  • Die Anpassung folgt der Entwicklung des AHV-Lohnindex und der Teuerung.
  • Für 2024 und 2025 bleibt der Betrag stabil – eine Pause, die vielen Planungssicherheit gibt.

Die Implikation: Wer langfristig plant, sollte die Erhöhung auf 2026 einplanen. Die Differenz von rund CHF 200 jährlich mag klein erscheinen, summiert sich aber über die Jahre.

Der Maximalbetrag steigt 2026 auf CHF 7’258 (mit PK) bzw. CHF 36’288 (ohne PK). Die Erhöhung folgt der Teuerung. Planer sollten den Sprung einrechnen.

Kann ich in die Säule 3a einzahlen, wenn ich nicht arbeite?

Voraussetzungen für Nichterwerbstätige

  • Nichterwerbstätige ohne Pensionskassenanschluss können nicht in die Säule 3a einzahlen (Grant Thornton).
  • Die Säule 3a ist an ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen gebunden.

Möglichkeiten für Selbstständige ohne Pensionskasse

  • Selbstständige ohne Pensionskasse haben einen deutlich höheren Maximalbetrag (CHF 35’280) (Raiffeisen).
  • Wer neben der Selbstständigkeit noch einer Pensionskasse angehört, kann nur den reduzierten Betrag (CHF 7’056) nutzen.

Einzahlungsbeschränkungen

  • Ohne Erwerbseinkommen ist keine Einzahlung möglich – auch wenn Vermögen vorhanden ist.
  • Ausnahme: Vorbezug aus bestehenden 3a-Guthaben ist bei Aufnahme einer Selbstständigkeit innerhalb eines Jahres möglich (UBS).
Der Stolperstein

Viele glauben, sie könnten auch ohne Arbeit in die 3a einzahlen. Das ist ein Irrtum. Ohne AHV-pflichtiges Einkommen bleibt die Tür geschlossen – unabhängig vom Kontostand.

Der Haken: Wer arbeitslos wird oder in Teilzeit geht, verliert das Einzahlungsrecht für die 3a. Eine sorgfältige Planung der Vorsorgebeiträge in aktiven Jahren ist daher entscheidend.

Nichterwerbstätige ohne PK können nicht einzahlen. Selbstständige ohne PK profitieren vom höheren Betrag. Ohne AHV-pflichtiges Einkommen bleibt die 3a verschlossen.

Wie viele Säule-3a-Konten sind sinnvoll?

Vorteile mehrerer Konten

  • Mehrere Konten erlauben eine flexible Auszahlungsplanung: Jedes Konto kann unabhängig voneinander bezogen werden.
  • So lassen sich Bezüge zeitlich staffeln und Steuerprogressionen vermeiden.

Nachteile und Aufwand

  • Zu viele Konten erhöhen den Verwaltungsaufwand und die Übersichtlichkeit.
  • Einige Anbieter erheben Kontogebühren – mehrere Konten können die Kosten vervielfachen.

Vorteile

  • Flexibilität bei Auszahlungen
  • Steuerliche Staffelung möglich
  • Wahl zwischen verschiedenen Anbietern

Nachteile

  • Höherer Verwaltungsaufwand
  • Mehrere Depotgebühren
  • Risiko der Unübersichtlichkeit

Empfehlungen zur Anzahl

  • Zwei bis drei Konten reichen in der Regel aus, um die Auszahlungssteuerung zu optimieren.
  • Mehr als fünf Konten sind selten sinnvoll und verursachen unnötigen Aufwand.

Was das bedeutet: Wer zu viele Konten eröffnet, verliert den Überblick. Die ideale Anzahl hängt von der individuellen Auszahlungsstrategie ab – aber weniger ist oft mehr.

Zwei bis drei 3a-Konten bieten Flexibilität bei Auszahlungen und Steuerplanung, ohne den Verwaltungsaufwand zu stark zu erhöhen. Mehr als fünf sind selten sinnvoll.

Spezifikationstabelle: Maximalbeträge und BVG-Parameter

Die Werte im Überblick: neun Parameter, eine klare Systematik.

Parameter 2022 2023 2024 2026
Maximalbetrag mit PK CHF 6’883 CHF 7’056 CHF 7’056 CHF 7’258
Maximalbetrag ohne PK CHF 34’416 CHF 35’280 CHF 35’280 CHF 36’288
BVG-Eintrittsschwelle CHF 21’510 CHF 22’050 CHF 22’050
Steuerabzug max. (mit PK) CHF 6’883 CHF 7’056 CHF 7’056 CHF 7’258
Steuerabzug max. (ohne PK) CHF 34’416 CHF 35’280 CHF 35’280 CHF 36’288
Änderung zum Vorjahr +0% +2,5% +0% +2,8%

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Maximalbetrag 2024 mit PK: CHF 7’056 (Grant Thornton)
  • Maximalbetrag 2024 für Selbstständige: CHF 35’280 (Raiffeisen)
  • Unverändert zu 2023 (Grant Thornton)
  • 2026: CHF 7’258 (mit PK), CHF 36’288 (ohne PK) (BKB)
  • Ehepaare können getrennt einzahlen (Grant Thornton)

Was unklar ist

  • Maximalbetrag 2025 (keine offizielle Angabe)
  • Beträge ab 2027
  • Kantonale Unterschiede bei der Besteuerung von Ehepaaren
  • Entwicklung der BVG-Eintrittsschwelle nach 2024
  • Steuerliche Behandlung von Grenzgängern

Die aufgeführten Fakten sind durch mehrere Quellen abgesichert, während die offenen Fragen eine individuelle Beratung erfordern.

Expertenstimmen

«Erwerbstätige, welche einer Pensionskasse angeschlossen sind, können im Jahr 2024 maximal CHF 7’056 in die Säule 3a einzahlen.»

– Grant Thornton (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

«Der Maximalbetrag der Säule 3a liegt im 2026 bei CHF 7’258 für Personen mit Pensionskasse.»

– finpension (Vorsorgeplattform)

«Tabellarische Auflistung der Maximalbeträge für 2024, 2023, 2022 (mit PK: CHF 7’056 / CHF 7’056 / CHF 6’883)»

– UBS (Grossbank)

Weitere Quellen

sz.ch, ch.ch

Wer sich über die aktuellen Grenzen informieren möchte, findet den Maximalbetrag für 2025 in einem separaten Ratgeber.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Maximalbetrag nachträglich anpassen?

Nein, die Einzahlung muss im laufenden Jahr erfolgen. Nachträgliche Anpassungen für vergangene Jahre sind nicht möglich.

Welche Unterlagen benötige ich für die Einzahlung in die Säule 3a?

In der Regel genügt eine Einzahlungsanweisung an Ihre Bank. Für den Steuerabzug erhalten Sie eine Bescheinigung von der Vorsorgeeinrichtung (Grant Thornton).

Ist die Säule 3a für Grenzgänger relevant?

Ja, aber die steuerliche Behandlung hängt vom Wohn- und Arbeitsland ab. Grenzgänger sollten sich von einem Steuerexperten beraten lassen.

Wie wirkt sich die Einzahlung auf die Steuererklärung aus?

Der einbezahlte Betrag wird im entsprechenden Kanton und Bund von Ihrem steuerbaren Einkommen abgezogen. Die maximale Steuerersparnis hängt vom Grenzsteuersatz ab.

Kann ich die Einzahlung in die Säule 3a rückgängig machen?

Eine Rückgängigmachung ist nur bei Überzahlung möglich – und auch dann nur innerhalb bestimmter Fristen. Normale Einzahlungen sind irreversibel.

Gibt es einen Mindestbetrag für die Säule 3a?

Nein, es gibt keinen Mindestbetrag. Sie können auch kleinere Beträge einzahlen – viele Banken haben jedoch Mindestlimits für die Kontoeröffnung.

Welche Banken bieten Säule-3a-Konten an?

Fast alle Schweizer Banken und Versicherungen bieten 3a-Konten an, darunter PostFinance, UBS, Raiffeisen, ZKB, Swiss Life und Online-Anbieter wie VIAC und finpension.

Was passiert mit der Säule 3a im Todesfall?

Im Todesfall wird das Guthaben an die Hinterbliebenen ausgezahlt, sofern keine abweichende Regelung im Vorsorgeplan getroffen wurde. Die Erben müssen die Beträge versteuern.

Die FAQs decken die wichtigsten Fragen ab. Bei Unsicherheiten lohnt sich eine individuelle Beratung.

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Für Angestellte in der Schweiz ist die Botschaft klar: Der Maximalbetrag 2024 ist unverändert, aber die Planung für 2026 lohnt sich. Wer die Regeln kennt, vermeidet Überzahlungen und nutzt die Steuervorteile optimal. Für Selbstständige ohne Pensionskasse eröffnet der höhere Betrag von CHF 35’280 eine echte Chance – doch die Kombination mit einem laufenden Arbeitsverhältnis erfordert genaues Timing.



Freddie Jack Davies Howard

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