
100 Euro in Franken: Aktueller Wechselkurs & Tipps
Ob für den nächsten Skiurlaub in den Alpen oder eine Geschäftsreise nach Zürich – wer mit Euro in die Schweiz reist, steht vor der Frage: Wie viel Franken bekomme ich für meine 100 Euro? Der Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken schwankt täglich, und die Wahl der Zahlungsmethode kann den Geldbeutel spürbar beeinflussen, denn worauf es beim Umtausch ankommt und welche Methode am günstigsten ist, zeigen wir hier.
Aktueller Mittelkurs (XE): 1 EUR = 0,9251 CHF (XE) ·
100 Euro in Franken (Mittelkurs): 92,51 CHF ·
Wise-Umtausch (100 EUR): 91,96 CHF (Wise) ·
Revolut-Umtausch (100 EUR): 92,14 CHF (Revolut)
Kurzüberblick
- Der Wechselkurs schwankt täglich (XE (Währungsrechner))
- 100 EUR entsprechen etwa 92,51 CHF (XE (Währungsrechner))
- Viele Geschäfte akzeptieren Euro, geben aber Wechselgeld in Franken (digitalmedia.ch (Vergleichsartikel))
- Ob sich Euro-Bezahlung lohnt, hängt stark vom Akzeptanzort und dessen Umrechnungskurs ab
- Die genauen Gebühren der eigenen Bank für Auslandseinsätze sind oft schwer vergleichbar
- Wechselkurse ändern sich minütlich – ein heute guter Kurs kann morgen schlechter sein (XE (Währungsrechner))
- Anbietervergleich: Wise, Revolut, Kraken, Swissquote – welche Plattform bietet den besten Kurs bei 100 Euro?
- Entscheidungshilfe: Bargeld, Karte oder Euro direkt – was ist günstiger?
Die wichtigsten Kennzahlen zum Umtausch von 100 Euro in Franken, zusammengefasst in einer Tabelle:
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Aktueller Mittelkurs (Beispiel) | 1 EUR = 0,9229 CHF | XE (Währungsrechner) |
| 100 Euro in Franken (Mittelkurs) | 92,29 CHF | XE (Währungsrechner) |
| Western Union-Kurs für 100 EUR | 86,62 CHF (inkl. Gebühren) | Western Union (eigene Angabe) |
| Durchschnittliche EC-Karte Auslandsgebühr | 1,5 % | digitalmedia.ch (Vergleichsartikel) |
Wie viel Franken bekommt man für 100 €?
Aktueller Wechselkurs für 100 Euro
Am Devisenmarkt wird der aktuelle Mittelkurs von Angebot und Nachfrage bestimmt. XE (Währungsrechner) zeigt für 1 Euro einen Wert von 0,9251 Franken – das ergibt 92,51 Franken für 100 Euro. Allerdings zahlen die wenigsten Anbieter diesen Kurs. Wise etwa gibt 91,96 CHF für 100 EUR an, Revolut 92,14 CHF.
Wer den Mittelkurs ohne Aufschlag sucht, muss online Anbieter wie Wise oder Revolut nutzen. Banken und Wechselstuben schlagen in der Regel eine Marge auf.
Wie berechnet man den Betrag?
Die Formel ist einfach: Betrag in Euro × aktueller Wechselkurs = Betrag in Franken. Bei 100 EUR und einem Kurs von 0,9251 ergibt das 100 × 0,9251 = 92,51 CHF. Doch aufgepasst: Der Kurs, den Sie tatsächlich erhalten, weicht meist ab – je nach Anbieter und Gebührenmodell.
Die Implikation: Wer nur den Mittelkurs vergleicht, übersieht die versteckten Kosten. Ein günstiger Kurs nutzt nichts, wenn die Gebühren hoch sind.
Ist es sinnvoll, in der Schweiz mit Euro zu bezahlen?
Vorteile des Bezahlens mit Euro
- Kein vorheriger Umtausch nötig – praktisch für Spontankäufe
- In Touristenorten, Bahnhöfen und Flughäfen oft akzeptiert
- Man spart sich den Gang zur Wechselstube
Nachteile und versteckte Gebühren
- Viele Geschäfte akzeptieren Euro, aber zu einem schlechten Kurs – oft weit unter dem Mittelkurs
- Wechselgeld wird in Franken ausgegeben – Sie verlieren doppelt: erst durch den schlechten Umrechnungskurs, dann durch den Rücktausch des Franken-Wechselgelds
- Laut digitalmedia.ch (Vergleichsartikel) geben viele Läden nur einen Kurs von etwa 1,20 CHF pro Euro, während der Marktkurs bei rund 1,08 liegt – ein Verlust von über 10 %
Wer mit Euro bezahlt, bekommt oft Wechselgeld in Franken zurück – und hat dann Franken, die er vielleicht nicht benötigt. Der erneute Umtausch in Euro kostet extra.
Wann lohnt es sich?
Euro-Bargeld zu bezahlen ist nur dann sinnvoll, wenn Sie kleinere Beträge ausgeben und das Wechselgeld für weitere Einkäufe in der Schweiz verwenden. Für größere Ausgaben ist die Karte günstiger – vorausgesetzt, die Bank verlangt keine hohen Auslandseinsatzgebühren.
Der Trade-off: Bequemlichkeit gegen Kosten. Wer eine Handvoll Euro in der Tasche hat, kann sie ruhig ausgeben. Wer 100 Euro wechseln muss, sollte vorher den Kurs prüfen.
Wo und wie kann man in der Schweiz mit Euro bezahlen?
Bezahlen mit Euro in Läden
Vor allem in Touristengebieten, größeren Hotels, Bahnhofskiosken und an der Grenze akzeptieren viele Geschäfte Euro. Der Wechselkurs wird jedoch oft vom Verkäufer festgelegt – und liegt meist deutlich unter dem Marktkurs. digitalmedia.ch (Vergleichsartikel) berichtet, dass man für 100 CHF bei Barzahlung mit Euro oft nur etwa 98 EUR Gegenwert erhält – ein Verlust von rund 2 %.
Geldautomaten und Banken
Geldautomaten in der Schweiz geben grundsätzlich Franken aus. Die Abhebung mit einer ausländischen Debitkarte ist meist möglich, aber nicht kostenlos. FintechNewsCH (Finanzportal) weist darauf hin, dass Fremdwährungsbezüge am eigenen Bankomaten im Inland oft kostenlos sind, am Fremdbankomaten jedoch häufig eine Gebühr von 5 Franken anfällt. Im Ausland kommen noch Zusatzgebühren des ausländischen Automatenbetreibers dazu. Einen Überblick über Limits und Standorte bietet der Artikel UBS Bancomat in der Nähe: Limits & Standorte.
Online-Zahlungen und Überweisungen
Für Überweisungen von Euro in die Schweiz oder umgekehrt bieten Online-Dienste wie Wise, Revolut oder Kraken den Mittelkurs an. Wise (Online-Wechseldienst) gibt an, den echten Mittelkurs ohne Aufschlag zu verwenden – nur eine transparente Gebühr wird fällig. Revolut (Finanz-App) verlangt im Standard-Abo 1 % Gebühr, im Plus-Abo 0,5 %.
Das Muster: Online-Plattformen sind für größere Beträge oft günstiger als Bargeldumtausch. Für 100 Euro ist der Unterschied meist gering, aber bei wiederholten Transaktionen summiert er sich.
Ist der Euro höher als der Franken?
Aktueller Vergleich Euro vs. Franken
Derzeit liegt der Euro knapp unter dem Franken: 1 Euro ist etwa 0,9251 Franken wert. Das bedeutet, der Franken ist stärker – Sie bekommen für einen Euro weniger als einen Franken. Der XE (Währungsrechner) zeigt, dass der Franken gegenüber dem Euro in den letzten Jahren tendenziell aufgewertet hat.
Historische Entwicklung
Vor der Euro-Krise lag der Kurs oft über 1,20 CHF pro Euro. Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Januar 2015 schwankt der Kurs frei. Wikipedia (Enzyklopädie) dokumentiert, dass der Franken seither als sicherer Hafen gilt und oft stärker notiert. Mehr Details zur historischen Entwicklung finden Sie in unserem Artikel über Wechselkurs, Prognosen & Erklärungen.
Welche Währung ist stabiler?
Der Schweizer Franken gilt als eine der stabilsten Währungen der Welt, gestützt durch die solide Schweizer Wirtschaft und die unabhängige Geldpolitik der SNB. Der Euro ist ebenfalls stabil, aber anfälliger für politische und wirtschaftliche Spannungen in der Eurozone. Für Reisende bedeutet das: Der Franken ist tendenziell die stärkere Währung, was den Umtausch von Euro in Franken weniger attraktiv macht.
Was das bedeutet: Wer Euro in Franken umtauscht, erhält weniger als vor fünf Jahren. Die Kaufkraft des Euro in der Schweiz ist gesunken – ein Argument, möglichst wenig Bargeld zu wechseln und stattdessen mit Karte zu zahlen.
Welcher Euro-Kurs ist heute der beste?
Wo findet man den besten Wechselkurs?
Vergleichsportale wie Wise, Revolut oder XE geben den aktuellen Mittelkurs an. Wise (Online-Wechseldienst) zeigt für 100 EUR 91,96 CHF, Revolut (Finanz-App) 92,14 CHF. Kraken (Kryptobörse) wirbt mit 0,92 CHF pro Euro und 0,00 CHF Gebühren – allerdings nur für Kryptowährungsnutzer.
Online-Wechselstuben vs. lokale Banken
Wer Bargeld in der Schweiz wechselt, zahlt oft eine höhere Marge. cash.ch (Finanzportal) berichtete, dass die Coop Depositenkasse im Test die besten Konditionen bot – mit einem Wechselkurs von 1,2350 Franken pro Euro und ohne weitere Gebühren. SBB wechselte Beträge unter 2’000 Franken zu 1,2500. Zum Vergleich: Der Mittelkurs lag damals bei etwa 1,20 – die Aufschläge sind deutlich.
Tipps für den besten Kurs
- Online-Dienste wie Wise, Revolut oder Kraken nutzen – sie bieten den Mittelkurs mit geringen Gebühren
- Vor Ort in der Schweiz: Wechselstuben in der Innenstadt meiden, Flughäfen haben oft die schlechtesten Kurse
- Kurse am selben Tag können schwanken – morgens und nachmittags vergleichen
- Achtung vor versteckten Gebühren („0 % Gebühr“ wird oft durch einen schlechteren Kurs ausgeglichen)
Für 100 Euro ist der Unterschied zwischen den Anbietern gering (maximal 1–2 CHF). Wer regelmäßig größere Beträge umtauscht, sollte Wise oder ein Revolut-Abo mit niedrigeren Gebühren wählen.
Die Schlussfolgerung: Der beste Kurs ist nicht der höchste angezeigte Wert, sondern der, bei dem nach allen Gebühren am meisten Franken übrig bleiben. Ein Vergleich lohnt sich gerade bei kleinen Beträgen.
| Zahlungsmethode | Kurs/100 EUR | Gebühren | Gesamterhalt (CHF) |
|---|---|---|---|
| Bargeld (Schweizer Franken) – Wechselstube | variabel, oft –2 bis –5 % | 2–5 % Aufschlag | ca. 88–90 CHF |
| EC-Karte (Debitkarte) | nahe Mittelkurs (0,9229) | 0,5–1,5 % Auslandseinsatz | ca. 91,5–92 CHF |
| Kreditkarte | nahe Mittelkurs | 1–3 % plus Fremdwährungsgebühr | ca. 90–91,5 CHF |
| Direkt mit Euro bezahlen | stark abweichend (oft 1,20 CHF pro EUR) | keine explizite Gebühr, aber schlechter Kurs | ca. 83 CHF (Gegenwert) |
| Online-Dienst (Wise) | 0,9196 CHF (Mittelkurs) | 0,5–1 % | 91,96 CHF |
| Online-Dienst (Revolut Standard) | 0,9214 CHF | 1 % | 92,14 CHF |
Sechs Methoden, ein klares Bild: Die EC-Karte und Online-Dienste liegen vorn. Bargeldumtausch und Euro-Direktzahlung sind teuer – vor allem bei kleinen Beträgen wie 100 Euro.
Schritt für Schritt: 100 Euro in Franken umtauschen
- Kurs vergleichen – Rufen Sie den aktuellen Mittelkurs auf XE oder Wise ab. Notieren Sie den Referenzkurs.
- Anbieter wählen – Entscheiden Sie, ob Sie Bargeld, Karte oder Online-Dienst nutzen. Für 100 Euro sind Wise, Revolut oder die eigene EC-Karte meist am günstigsten.
- Gebühren prüfen – Fragen Sie bei Ihrer Bank nach den genauen Auslandseinsatzgebühren. Manche Banken verlangen Pauschalgebühren, andere prozentuale Aufschläge.
- Umtausch durchführen – Bei Online-Diensten: Überweisung tätigen und den Betrag in Franken empfangen. Bei Bargeld: Wechselstube mit fairem Kurs suchen.
- Quittung aufbewahren – Für eventuelle Rückfragen oder bei der Steuererklärung (bei größeren Beträgen).
Vorteile
- EC-Karte: günstiger Kurs, weit akzeptiert, keine Bargeldrisiken
- Online-Dienste: transparenter Kurs, niedrige Gebühren
- Kreditkarte: praktisch für Hotels und Mietwagen
Nachteile
- Bargeldumtausch: hohe Verluste durch schlechte Kurse
- Direkt mit Euro bezahlen: versteckte Gebühren, Wechselgeld in Franken
- Kreditkarte: mögliche Fremdwährungsgebühr
Die Wahl der richtigen Methode hängt also von Ihren individuellen Bedürfnissen und dem Betrag ab, den Sie umtauschen möchten.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Der Wechselkurs schwankt täglich und wird von den Märkten bestimmt (XE (Währungsrechner))
- Es gibt keine einheitliche Gebühr für Währungsumtausch – jeder Anbieter kalkuliert anders (Swissquote (Schweizer Online-Bank))
- Viele Schweizer Geschäfte akzeptieren Euro, geben aber Wechselgeld in Franken (digitalmedia.ch (Vergleichsartikel))
- Bargeldbezüge am Fremdbankomaten in der Schweiz kosten oft 5 Franken Gebühr (FintechNewsCH (Finanzportal))
Was unklar bleibt
- Ob es sich lohnt, mit Euro zu bezahlen, hängt stark vom jeweiligen Akzeptanzort und dessen Umrechnungskurs ab – eine allgemeine Aussage ist schwierig
- Die genauen Gebühren der eigenen Bank für Auslandseinsätze sind oft schwer zu vergleichen, da sie von Kontoart, Karte und Vertrag abhängen
Diese Fakten bieten eine solide Grundlage für Ihre Entscheidung, doch die individuellen Umstände vor Ort spielen eine entscheidende Rolle.
Stimmen zum Euro-Franken-Wechselkurs
„Die Kursbildung erfolgt frei am Devisenmarkt.“
„Wir bieten den echten Mittelkurs ohne Aufschlag – nur eine kleine, transparente Gebühr.“
– Wise (Online-Wechseldienst)
„Die Kosten für EC-Kartenzahlungen im Ausland variieren stark zwischen den Banken.“
Die Botschaft der Experten: Der Markt bestimmt den Kurs, die Gebühren bestimmen den Anbieter. Wer beide versteht, spart Geld.
Fazit: Was bleibt nach dem Umtausch von 100 Euro?
Die Rechnung ist einfach: Wer 100 Euro in Franken umtauscht, sollte real mit 88 bis 92 Franken rechnen – je nach Methode. Die EC-Karte ist für den Alltag in der Schweiz die günstigste Lösung, Online-Dienste wie Wise oder Revolut punkten bei größeren Beträgen. Bargeld in der Tasche zu haben ist praktisch, aber teuer – vor allem, wenn man es direkt mit Euro bezahlt. Für Reisende aus Deutschland, Österreich oder dem Euroraum, die regelmäßig in die Schweiz fahren, ist die Konsequenz klar: Karte statt Bargeld, und vor der Reise die Gebühren der eigenen Bank prüfen. Oder noch besser: gleich ein Konto bei einem günstigen Online-Anbieter eröffnen.
Wer wissen möchte, wie der aktuelle Kurs für Euro in CHF umrechnen genau aussieht, findet dort praktische Tipps und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich in der Schweiz mit Euro an der Tankstelle bezahlen?
Ja, viele Tankstellen an Grenznähe und in Touristenregionen akzeptieren Euro. Der Wechselkurs ist jedoch meist schlecht – oft verlieren Sie 5–10 % gegenüber dem Marktkurs. Besser mit Karte zahlen.
Wie viel Gebühren nimmt meine Bank für Abhebungen in der Schweiz?
Das hängt von Ihrer Bank und Ihrem Konto ab. Deutsche Banken verlangen oft 1–2 % Auslandseinsatzgebühr plus eine Pauschale von 2–5 Euro pro Abhebung. Fragen Sie vor der Reise nach oder nutzen Sie eine gebührenfreie Kreditkarte.
Ist der Schweizer Franken eine sichere Währung?
Ja, der Franken gilt als sicherer Hafen und ist eine der stabilsten Währungen weltweit. Gestützt durch die starke Schweizer Wirtschaft und die unabhängige Nationalbank.
Welche Kreditkarte ist die beste für die Schweiz?
Karten ohne Auslandseinsatzgebühr sind ideal, z. B. die Barclays Visa oder die Hanseatic Bank Genialcard. Viele Schweizer Händler akzeptieren Visa und Mastercard.
Wie vermeide ich Wechselkursverluste?
Nutzen Sie Karten, die zum Mittelkurs abrechnen (z. B. Wise, Revolut) und vermeiden Sie Bargeldumtausch an Flughäfen oder in Wechselstuben. Zahlen Sie in der Schweiz möglichst mit Karte in Franken.
Kann ich in der Schweiz mit der EC-Karte der Sparkasse bezahlen?
Ja, die Sparkassen-Card (Debitkarte) mit Maestro- oder V-Pay-Logo wird in der Schweiz akzeptiert. Allerdings fallen Auslandseinsatzgebühren an – meist 1–2 % des Umsatzes. Informieren Sie sich vorher bei Ihrer Sparkasse.